Parasiten
Giardien-Info
Leider haben wir
in letzter Zeit bei einigen Hunden Erkrankungen
aufgrund von Giardien feststellen müssen.
Giardien
sind einzellige Parasiten, die sich im
Dünndarm von Hunden und Katzen einnisten,
wo sie sich rasant vermehren. Die Darmparasiten
sind Erreger der Giardiose, einer ernstzunehmenden
Erkrankung, die vor allem Welpen und Jungtiere
gefährdet und zu gravierenden Entwicklungsstörungen
führen kann. „Giardien schädigen
die Dünndarmschleimhaut und verursachen
scheinbar unbehandelbare Durchfälle“,
erklärt Daniela Rost. Durch den Kot
gelangen sie ins Freie und können
hier monatelang überleben –
bis sie vom nächsten Tier aufgenommen
und auf diese Weise weiter verbreitet
werden.
Die
Ansteckungsgefahr ist hoch. Erwachsene
Tiere mit intaktem Immunsystem beherbergen
Giardien oft ohne erkennbare Krankheitssymptome
und können auf diese Weise ihre Umgebung
unbemerkt infizieren.
Bei
hartnäckigen Durchfällen sollte
umgehend der Tierarzt aufgesucht werden.
Er kann den Parasitenbefall mit einer
Reihe von Kot-Untersuchungen feststellen
und die Infektion mit speziellen Medikamenten
behandeln. Auf Grund der Ansteckungsgefahr
sollten alle weiteren Bewohner des Haushalts
auf Giardienbefall untersucht werden.
Quelle:
Vier Pfoten
Im
Falle einer Giradieninfektion sind konsequente
Hygienemaßnahmen unumgänglich,
um immer wieder neue Infketionen zu vermeiden.
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| Parasiten |
Flöhe
Flöhe haben 6 Beine, die beiden hinteren sind
Sprungbeine. Das ermöglicht ihnen schnelle Bewegungen.
Sie hinterlassen
im Haarkleid des Hundes und auf seinem Liegeplatz
schwarze Partikel. Wenn Sich diese Partikel auf feuchtem
Küchenpapier rötlich-braun färben,
können Sie sicher sein, dass es sich um Flohkot
handelt und Ihr Hund befallen ist.
Flohbisse
verursachen eine Entzündung in der Haut und können
allergische Reaktionen auslösen. Sie jucken stark.
Ein Massenbefall kann zu ernsthaften Erkrankungen
führen.
Zecken
Zecken haben 8 Beine und sind zwischen 2 und 6 mm
groß. Vollgesogen vergrößern sie
sich um ein Vielfaches. Auf ihrem Wirt suchen sie
sich Stellen mit dünner Haut, wo sie sich festsetzen
und Blut aufnehmen. Nach dem Zeckenbiss schwillt die
Haut an. Zecken sollten so früh wie möglich
entfernt werden. Benutzen Sie dazu entsprechende Werkzeuge
wie Zeckenzangen. Wenn Sie Zecken mit den Fingern
herausziehen, kann es leicht passieren, dass sie ihr
Blut in die Wunde drücken. Zecken können
gefährliche Krankheiten wie Hirnhautentzündung
und Borreliose übertragen.
Prophylaxe
Wenn Sie
mit dem Hund viel im Wald unterwegs sind, macht es
Sinn, ihn zu schützen. Sie haben die Wahl zwischen
Halsbändern, Sprays und sogenannten. Spot-on-Präparaten.
Letztere werden im Schulterbereich auf die Haut des
Hundes aufgebracht, wozu das Fell an dieser Stelle
gescheitelt wird.
Alle Produkte
gibt es von verschiedenen Herstellern, bitte informieren
Sie sich bei Ihrem Tierarzt.
Untersuchen
Sie Ihren Hund nach Waldspaziergängen in jedem
Fall und entfernen Sie ggf. Zecken sofort!
Lesen Sie
dazu auch: Einfach
und sicher Zecken entfernen