Ernährung
Jeder Futtermittelhersteller
verspricht Ihnen das optimale Futter. Was auf den
Verpackun-gen frisch und appetitlich erscheint, erweist
sich bei genaueren Hinsehen allzu oft als minderwertiges
Abfallprodukt.
Wir sind
keine Futtermittelexperten und werden uns nicht zu
einzelnen Produkten äußern.
Auf dieser
Seite möchten wir Ihnen eine alternative Futtermethode
vorstellen, die immer mehr Anhänger findet:
B.A.R.F. - Biologisch artgerechtes
rohes Futter
 |
Nach mehreren englischen Begriffsbe-stimmungen,
wurde der Begriff BARF ins deutsche übersetzt
in „Biologisch Art-gerechtes Rohes Futter“.
Barf ist eine Methode der Hundefütterung, die
sich an den Fressgewohnheiten der wild lebenden Hundeartigen
(Wolf, Fuchs) orientiert, der Hund wird mit rohem
Fleisch, rohen Knochen und rohem Gemüse (püriert)
gefüttert.
Die Idee, den Haushund wie einen Wild-caniden
(Wolf) zu ernähren, kam vom Australischen Tierarzt
Dr. Ian Billinghurst. Er begann vor über 20 Jahren
den Zusammenhang zwischen industriell hergestelltem
Futter und Hundekrankheiten zu erforschen. Die Grundidee
seines Ernährungsprogrammes beruht auf der evolutionären
Entwicklung des Haushundes. Über Millionen von
Jahren hat sich der Vorfahre des Hundes fast unverändert
von roher tierischer und pflanzlicher Kost ernährt.
Im Zuge der Domestikation bereicherte sich der Speiseplan
um menschliche Abfälle und Tischreste, eine äusserst
abwechslungsreiche Ernährung, die sich über
Tausende von Jahren nicht wesentlich änderte.
Eine Ernährung, an die der Hund physiologisch
angepasst ist.
Das Konzept von BARF führt
zurück zu einer biologisch artgerechten Ernährung,
so wie die Hunde früher auch ernährt wurden.
Mit dem, was gerade da war und ohne große Aufregung,
Bücher brauchte der Halter von damals auch nicht.
Man wusste einfach, wie es ging. Leider haben wir
vieles davon vergessen und Probleme damit, diesen
eher instinktiven und mehr naturverbundenen Umgang
mit dem Hund wieder zu beleben.
In der heutigen Praxis muss
bei der Fütterung mit rohem Fleisch, Knochen
und Gemüse einiges beachtet werden. Gemüse
muss püriert sein, damit die Inhaltsstoffe vom
Hund aufgenommen werden können. Entgegen der
landläufigen Meinung sind rohe Knochen für
den Hund nicht gefährlich. Nur gekochte Knochen,
denen das Wasser entzogen wurde, können splittern
und sollten daher auf keinen Fall verfüttert
werden. Barf trennt auch zwischen Knochen für
den Verzehr und Knochen, die das Nagebedürfnis
befriedigen. Die Art der Knochen und das Alter des
Tieres von dem Sie stammen sind zu berücksichtigen.
BARF ist ein großes Thema, das hier nicht
erschöpfend abgehandelt
werden kann. Wer sich dafür interessiert, findet
im Internet, über den Link in der rechten Spalte
und den Buchtipp weitere Informationen.